Mittwoch, 20. Juni 2012

BESSER ODER ANDERS?

Für die meisten Hifi- und HighEnd-Interessierten dürfte der Lautsprecherhersteller Genelec wohl eher unbekannt sein. Was vor allem an dem fehlenden Engagement der Finnen in diesem Segment lag. In den letzten Jahren ließen die ausgelasteten Kapazitäten einfach keine Expansion zu. Weltmarktführer zu sein, hat eben auch seine Schattenseiten. Der Innovations- und Preisdruck im Profisegment ist hart, geht es oft nicht nur um ein Pärchen Lautsprecher sondern um eine komplette Studio- oder Regieausstattung eines Rundfunksenders. Doch das Genelec-Team möchte auch dem anspruchsvollen Musikliebhaber in den Genuss einer überragenden Wiedergabequalität bringen, jedenfalls in der näheren Zukunft. Entsprechende Maßnahmen wurden mit der Teilnahme an der diesjährigen High End und an der High End on Tour in Darmstadt eingeläutet. Die Qualität der Genelec-Lautsprecher sorgt jedenfalls regelmäßig für ungläubiges Staunen bei uns im Laden. Sowohl was die etwas ungewöhnliche Gestaltung betrifft, vor allem aber wegen ihrer atemberaubenden Dynamik und ihrer Maßstäbe verschiebenden Klarheit.
<b>Genelec 8250a</b> </br>Überragender Kompaktlautsprecher </br>Einzigartige Dynamik und Klarheit.
Wie die finnischen Ingenieure das schier unglaubliche geschafft haben, dazu im Einzelnen.  Maximale Kontrolle durch Aktivtechnik. Selbst der kleinste Genelec Lautsprecher, die SYNO 10, gerade einmal 18cm hoch, ist mit einem diskreten zweikanaligen Verstärkermodul samt aktiver Filterung ausgestattet. Nur so kann laut Genelec diese beeindruckende  Dynamik und Klangfülle gewährleistet werden. Teil zwei der Erfolgsgeschichte ist das Gehäuse. Die einzigartigen, zweiteiligen Aluminium-Druckguss-gehäuse sind extrem verwindungssteiff, resonanzarm, antimagnetisch, speichern auf Grund ihres geringen Gewichts keine Energie und agieren obendrein noch als perfekter Kühlkörper für die integrierten Leistungsverstärker. Die Formgebung ist das Ergebniss zigfacher rechnergestützter Simulationen zur Optimierung der Schallabstahlung. Kantenreflexionen und Beugungseffekte konnten aufgrund der abgerundeten Gehäusekanten auf ein Minimum reduziert werden. Um eine köhärente Schallabstrahlung zu erzielen, werden Hochtöner und/oder koaxiale Mittelhochtsysteme mit einer Schallführung bzw. einem Waveguide versehen. Natürlich gibt es weitere beteiligte Details, doch am Ende zählt das Ergebnis und das sollte jeder einmal gehört haben. Schlicht überragend!

<b>Genelec auf der High End on Tour</b> </br>Genelec im Größenvergleich!<b>Genelec Syno 10+</b> </br>Die perfekte Lösung für Ihren Schreibtisch <b>Genelec</b> </br> Im Studioalltag nicht mehr wegzudenken,</br>hier mit Mikrofon zur optionalen Raumeinmessung

+++ GENELEC vorführbereit +++
Mehr über die Genelec 8260a lesen Sie im Test des Hifi-Magazins Stereoplay.
Hier klicken zum öffnen des Stereoplay Artikels >> Stereoplay | Testbericht Genelec 8260a

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der deutschsprachigen Internetseite von Genelec.
Hier klicken zum Besuch der Genelec Webseite >> Genelec Webseite

Freitag, 15. Juni 2012

AUDIONET STELLT VOR

Schon im letzten Jahr gewährte uns Idektron- Geschäftsführer Thomas Gessler einen tieferen Einblick in die nahe Zukunft der High End Marke Audionet. Die Verbindung modernster Schlüsseltechnologien mit den klanglichen Ansprüchen der Bochumer stellt eine enorme Herausforderung an das Entwicklerteam dar und die Zahl der dafür benötigten Spezialisten steigt kontiniuierlich. Neben der reinen Hardwareentwicklung spielen softwareseitige Lösungen eine immer größere Rolle bei der Umsetzung leistungsfähiger Audiosysteme.
<b>Audionet DNP</b> </br>Preview der neuen Audionet-Gerätegeneration </br>mit der überragend tönenden Dali Epicon 6.
Neben dem Thema Streaming macht sich Thomas Gessler mit seinem Team vor allem über klangoptimierende Hilfwerkzeuge gedanken. Das Audionet mit der aktuellen Version [V. 3.0] der hauseigenen Software CARMA über ein unglaublich leistungsfähiges und obendrein kostenloses Analysetool verfügt, ist ein Glücksfall für alle die schon einmal die Gelegenheit hatten dieses kennenzulernen. Der DNA und zukünftig wohl auch der DNP setzen das aus dem Mehrkanal-Vorverstärker MAP 1 bekannte Lautsprecher Managementsystem ein. Neben einem digital-parametrischen Fünf-Band-Equalizer können weitere Einstellungen für die Integration von bis zu zwei aktiven Subwoofern vorgenommen werden.Der erste Streich im D[igital]-Produktportfolio ist der DSP-bestückte DNA. Ein leistungsstarker Vollverstärker mit integriertem Streamer, D/A- und A/D- Wandler, UKW- und Internetradio. Optional lässt sich auch noch die bekannt famose Phonoplatine implementieren. Mit vollem Namen heisst die Eierlegende Wollmilchsau übrigens "Digital Network Amplifier" und gehört zum Besten was mir jemals unter die Ohren gekommen ist. Der zweite Streich wird aller voraussicht nach der DNP sein. Das Kürzel DNP steht der Nomenklatur folgend für "Digital Network Pre-Amplifier" und beinhaltet bis auf die Leistungsendstufen einen dem DNA vergleichbaren Funktionsumfang. Beim dritten Streich handelt es sich um einen solo agierenden Netzwerkstreamer, also einem klassischem Quellgerät. Alle Geräte können über entsprechende Android- und Apple- Apps gesteuert werden. Innerhalb der nächsten vier Wochen wird die fertige Android-App verfügbar sein. Aufgrund des aufwendigen Lizensierungsverfahren wird die Apple Variante wohl noch einige Wochen länger auf sich warten lassen. Was wir im Zuge unserer kleinen Schulung heute erleben durften, macht jedenfalls richtig Lust auf eine Audionet-Lösung, sowohl was die überragende Klangqualität wie auch die Bedienung betrifft.

<b>Audionet DNP</b> </br>Preview des Audionet DNP</br> bei Studio45 in Bremen.<b>Audionet CARMA V3.0</b> </br>Die kostenlose Messsoftware im </br>Einsatz bei Studio45 in Bremen. <b>Engagierter Auftritt</b> </br> Geschäftsführer Thomas Gessler auf</br>der High End 2012 in München.

Preis Audionet DNA: € 10.990,00 Uvp.
Preis Audionet DNP: €
Preis Audionet DNC: €

+++ Audionet DNA vorführbereit +++
Mehr über den Audionet DNA lesen Sie im Test des Hifi-Magazins Stereoplay.
Hier klicken zum öffnen des Stereoplay Artikels >> Stereoplay | Testbericht Audionet DNA

Mehr über Audionet und seine Produktvorstellung auf der High End lesen Sie auf i-Fidelity.net
Hier klicken zum Besuch von i-fidelity.net >> i-Fidelity.net | High End Berichterstattung

Donnerstag, 7. Juni 2012

DAS KLEINE WUNDER

Geschickt zusammengestellte Komplettanlagen hatten schon immer eine besondere Faszination. Im besten Fall erzielt man ein musikalisches Ergebnis, das ob seiner synergetischen Eigenschaften weit oberhalb seiner Preisklasse für Furore sorgen kann. Die Kombination aus dem NAD Vollverstärker C316 BEE, dem NAD CD-Spieler C515 BEE und dem Dali Kompaktlautsprecher Zensor 1 ist so eine geglückte Kombination.
<b>High End wird bezahlbar!</b></br> NAD C316 Vollverstärker, C515 BEE CD-Spieler</br> und Dali Lautsprecher Zensor 1.Aufmerksam wurden wir auf diese Zusammenstellung beim täglichen Studium der allgegenwärtigen Fachpresse. In der Ausgabe 2/2012 des Printmagazins Hifi & Records hatte Chefredakteur Wilfried Kress exakt diese Kombination zusammengestellt. Normalerweise beschäftigt sich Wilfried Kress eher mit Komponenten der entgegengesetzten Preisregion. Neugierig wurden schnell die entsprechenden Gerätschaften verkabelt, und siehe da, ein überaus souveränes, stabiles, offenes Klangbild spielte uns die Sterne vom Himmel. Kurzfazit: Das die Einzelkomponenten weit über ihre Preisklasse hinaus regelmäßig für erstaunte Gesichtausdrücke sorgen, haben wir mittlerweile verinnerlicht. Das man mit knapp unter 1.000,00 Euro soviel Klangpotential realisieren kann, hat uns aber auch sehr positiv überrascht! Gut kombiniert...

Vollverstärker NAD C316 BEE : € 359,00 Uvp.
CD-Spieler NAD C515 BEE: € 359,00 Uvp.
Lautsprecher DALI Zensor 1: € 258,00 Uvp. pro Paar

+++ Vorführbereit +++

In verkürzter Form können Sie hier einige Beschreibungen von Wilfried Kress zu dieser Kombination lesen:

Sonntag, 3. Juni 2012

KEF LS50 SONDERMODELL

Auf der High End in diesem Jahr präsentierte KEF anlässlich seinem 50-jahrigen Firmenjubiläum einen kompakten High End Monitor in bester BBC-Tradition. Ein erster Höreindruck im einige hundert Quadratmeter großen Ausstellungsraum ließ unsere Kinnladen auch ansatzlos runterklappen!

Sogenannte Konzeptlautsprecher haben einen großen Vorteil, sie stehen nicht im direkten Bezug zu einer Produktfamilie und müssen sich dem entsprechend auch nicht an Vorgaben bezüglich Ausstattung, Gestaltung und Formgebung halten. Das Entwicklerteam konnte sich bei dem Sondermodell LS-50 also völlig frei bewegen. 
<b>KEF Jubiläumslautsprecher LS50</b></br> Überragender Klang für unter tausend Euro das Paar. </br>Ab August 2012 vorführbereit!Bei der Chassistechnologie greift die LS-50 auf die bekannten Treiber der Blade bzw. der R-Serie zurück. Der bronzefarbene Uni-Q-Treiber erhielt einige Detailanpassungen bei den Schwingspulen und bei den Magnetsystemen um den Vorgaben der Ingeneure gerecht zu werden. Um eine perfekte Schallausbreitung zu gewährleisten wurde das Gehäuse sehr aufwendig immer wieder am Rechner simuliert. Das Finite Elemente Analysis genannte Verfahren ist sehr aufwendig und zeitintensiv, liefert allerdings hervorragende Ergebnisse. Vorbei die Zeiten, in denen zigfache Mustergehäuse erst gemessen und analysiert werden mussten. Die gebogene Schallwand verbindet die Anforderungen einer hohen Steifigkeit perfekt mit der Vermeidung von Kantenreflexionen. Eine diffusorähnliche Oberfläche auf der Innenseite der Rückwand soll Hohlraumresonanzen im Keim ersticken. Das bei diesem preisbezogen exorbitanten Aufwand das Bassreflexrohr zur Reduktion von Strömungsgeräuschen eine elliptische statt runde Form hat und Lautsprecherkabel lediglich in studiotypischer Single-Wire-Manier angebracht werden können sei hier der Vollständigkeit halber noch erwähnt.

Fazit: Wenn die LS- 50 nur ansatzweise den Höreindruck der High End-Messe bestätigen kann, dann werden viele unserer Kunden die KEF lieben, als Hauptlautsprecher in kleineren Räumen bis 25qm oder als ambitionierten Monitor im Studio. Wir werden berichten!

Preis KEF LS50: € 499,00 Uvp. pro Stück
+++ ab August 2012 Vorführbereit +++

Folgendes schreibt das AV-Magazin über Ihren ersten Eindruck zur LS50: ..."Der LS50 liefert ein beeindruckendes, reiches und multidimensionales Klangbild, das in keinem Verhältnis zu seiner Größe steht."

Freitag, 1. Juni 2012

DALI EPICON

Im Rahmen unserer kleinen High End Berichterstattung konnten wir die kollektive Begeisterung für die neue EPICON Serie kaum unterdrücken, zu selten trifft man auf echte Meilensteine. Und, um beim Thema Dali zu bleiben, die Epicon 2, 6 und 8 sind eine Sensation. Enorm auflösend, rythmisch, räumlich, plastisch, groovend, kohärent, und mit einer Spielfreude gesegnet, die ein stundenlanges baden in der Musik zu einem einzigartigen Erlebnis werden läßt.

<b>Dali Epicon 6 Standlautsprecher</b></br> Famoser Standlautsprecher des dänischen </br>Premiumherstellers Dali. Toptest von Matthias </br>Böde in der STEREO.Genug der Lobhudelei - Fakt ist, wir kommen an diesen Lautsprechern nicht vorbei und freuen uns mit dem dänischen Hersteller Dali und seinem kompetenten Geschäftsführer Frank Hagemann einen neuen Partner in unserem Sortiment zu begrüßen.

Kleiner Wermutstropfen, wir werden wohl noch 14 Tage warten müssen bis die Epicon 6 bei uns eintrifft. Doch eines ist versprochen, nach einer gebührenden Einspielphase werden wir unsere Blog-Leser zu einer exklusiven Dali-Epicon Begrüßungs Party einladen!

Die Getränke gehen dann auf mich!


Preis Dali Epicon 6: € 4.499,00 Uvp. pro Stück
+++ ab ca. 15. Juni 2012 Vorführbereit +++


Ein erster Testbericht wurde von Matthias Böde in dem Magazin Stereo Ausgabe 7/2012 veröffentlicht.
Hier klicken und Dali Epicon 6 Test als PDF öffnen >> Stereo Test - Dali Epicon 6